Unterrichts-Projekte

Kleine Geschichten über Liebe

Ein Schreibprojekt der 3a, die sehr wohl weiß, was Liebe ist

„Manchmal“, stellt Peter Härtling seinem Roman Ben liebt Anna voran, „sagen Erwachsene zu Kindern: Ihr könnt noch gar nicht wissen, was Liebe ist. Das weiß man erst, wenn man groß ist.“

Dass das nicht stimmt, zeigen die kurzen Geschichten, in denen die Schüler*innen der Klasse 3a ihre Gedanken über Liebe zum Ausdruck, genauer: zu Papier gebracht haben. Entstanden ist ein Büchlein, das einen Einblick in die vielfältigen individuellen Erfahrungen und Vorstellungen von Liebe im Kleinen eröffnet.

// Textauswahl

Ich liebe es, mit meiner Schwester zu spielen

Ich spiele gerne mit meiner Schwester. Die ist klein. Und meine Schwester spielt gerne mit mir und mit meinen Freunden.

Einmal haben wir mit dem Ball gespielt und dann Verstecken. Ich habe gezählt und meine kleine Schwester hat sich versteckt und als ich sie gesucht habe, habe ich sie nicht gefunden. Ich hatte Angst.

Aber dann hat sie meinen Namen gerufen und ich habe sie gefunden. Sie hatte sich im Gebüsch versteckt. Ich war fröhlich. Wir sind zusammen nach Hause gegangen.

Meine Familie und ich im Urlaub

Wir waren in Mazedonien im Urlaub. Da gab es einen Pool und wir hatten mit meinen Freunden richtig Spaß. Sogar meine Eltern sind rein gesprungen.

Auf dem Weg nach Hause haben wir einen Straßenclown gesehen. Er hat coole Tricks gemacht und wir haben dabei türkisches Eis gegessen.

Es war der schönste Urlaub meines Lebens.

Elas Geschichte

Es war einmal ein Hund. Sie hieß Ela. Sie war so schön und weiß. Ich habe sie so geliebt.

Ela ist schon vor eineinhalb Jahren gestorben. Ich war sehr traurig und ich habe mich alleine gefühlt.

Nach zwei Jahren hat der Sohn meiner Tante mir einen neuen Hund gekauft. Er sieht ganz anders aus als Ela. Er ist schwarz und hat eine süße Nase.

Ich liebe den neuen Hund. Aber ich denke noch oft an Ela.

Lapbook-Projekt

Die Klasse 2a führte zum Abschluss des Schuljahres 2022/2023 ein fächerübergreifendes Lapbook-Projekt mit dem Thema „Alles über mich“ durch. Darin hatten die Kinder die Möglichkeit sich spielerisch und gestaltend mit der eigenen Person auseinanderzusetzen. Das Projekt endete mit einem Gallery Walk, in dem sich die Kinder ihre Arbeiten gegenseitig präsentierten. 

Das interaktive Bilderbuchkino an der Elbe-Schule

Das interaktive Bilderbuchkino an der Elbe-Schule

–  Eine wunderbare Kooperation beginnt – 

Die Elbe-Schule ist im Bilderbuchkino-Fieber…also vorsichtig, große Ansteckungsgefahr mit beachtlichen Nebenwirkungen: Nämlich Freude am Lesen, am Erzählen und Zuhören, am Reisen in fremde literarische Welten uvm. 

 Die Aufregung steigt, gleich geht es los! Die Klasse 3a wartet gespannt darauf, dass Herr Neumann von der Bürgerstiftung als „Stargast“ durch die Klassentüre tritt und mit dem Bilderbuchkino beginnt. Endlich zeigt Herr Neumann das erste Bild über den Beamer. Ein Raumschiff ist zu sehen und der Titel des Buches „Ausflug zum Mond“. Worum es in dieser Geschichte wohl gehen mag? Die Kinder stellen ihre Vermutungen an… 

 Über 150 Bilderbücher hat Herr Neumann für die Präsentation am Bildschirm aufbereitet und von Textpassagen befreit. Viel Arbeit, die sich ausgezahlt hat, wenn man in die interessierten und glücklichen Gesichter der Kinder schaut, die Herrn Neumanns Worten ganz gespannt lauschen. Die Kinder beginnen durch gezielte Impulse die Bilder zu beschreiben, sie zu interpretieren, Geschichten neu zu erfinden und somit zu eigenen Erzähler/innen und Autor/-innen zu werden. Und das ganz ohne Text, aber mit unglaublich viel Fantasie und Hingabe. Die große Beteiligung aller Schüler*innen zeigt, dass das Bilderbuchkino die Kinder in seinen Bann gezogen hat und auf spielerische Weise den Wortschatz erweitert und die Vorstellungskraft der Kinder fördert. 

 Die Elbe-Schule freut sich, das Bilderbuchkino mit Herrn Neumann von nun an als regelmäßigen Gast jeden Monat begrüßen zu dürfen.